Jakob Grosse-Ophoff – Ich selbst und andere Planeten
31 Okt - 11 Apr 2027
Jakob Grosse-Ophoff (Oldenburg, 1991) stellt menschliche Emotionen auf spielerische und wiedererkennbare Weise dar. Nach seiner Ausbildung zum Maschinenbauingenieur bildete er sich autodidaktisch zum Bildhauer weiter. In seinen kinetischen Skulpturen fängt er komische, poetische und alltägliche Momente ein, die universelle Gefühle hervorrufen. Entdecken Sie seine erste museale Einzelausstellung im Zuidzaal des Museums „Beelden aan Zee“ vom 31. Oktober 2026 bis einschließlich 11. April 2027.
In einer Zeit, in der sich technologische Entwicklungen rasant ablösen und die Menschen auf virtuelle „Perfektion“ fixiert sind, kehrt Grosse-Ophoff zur Einfachheit zurück. Aus Holz und Metall, manchmal in Kombination mit Alltagsgegenständen, schafft er Skulpturen, die menschliche Gesten nachahmen. Diese Bewegungen werden mechanisch durch ganz gewöhnliche Motoren oder Handkurbeln angetrieben. Er strebt keinen anatomischen Realismus an; es geht um die Wiedererkennbarkeit des Ausdrucks.
Hugger (2025) Jakob Grosse-Ophoff
Kunst, die auf den Besucher reagiert
Grosse-Ophoff reduziert den Menschen oft auf eine Handbewegung oder nicht mehr als einen Mund. Manchmal fehlt die menschliche Figur gänzlich, doch der Mensch bleibt unverkennbar präsent. Der Besucher aktiviert das Werk, indem er einen Knopf drückt, an einer Kurbel dreht oder an einem Sensor vorbeigeht. „Hugger“ (2025) erfordert sogar den Einsatz des ganzen Körpers: Wer mit der Brust gegen eine hölzerne Feder drückt, wird von zwei hölzernen Armen umarmt.
Sein Werk knüpft an die Tradition deutscher Holzbildhauer wie Stephan Balkenhol und Georg Baselitz an und ist von kinetischen Künstlern wie Jean Tinguely und Theo Jansen inspiriert. Auch die aktive Rolle des Betrachters erinnert an Performancekunst. Manchmal ist die Lebensdauer eines Werks ebenso kurz wie seine Aufzeichnung.
Die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt
Der Titel „Myself and Other Planets“ bezieht sich auf ein gleichnamiges Werk aus dem Jahr 2023: ein kinetisches Sonnensystem, in dem eine personifizierte Sonne den menschlichen Mittelpunkt des Universums bildet. Der Titel spielt auf spielerische Weise auf die narzisstische Selfie-Kultur an, trifft aber auch den Kern von Grosse-Ophoffs künstlerischer Praxis, in der er darstellt, wie der Mensch zu sich selbst und zum Anderen steht.
In der Ausstellung steht daher die menschliche Interaktion im Mittelpunkt. Figuren unterhalten sich, küssen sich oder streiten sich. Andere Werke zeigen, wie der Mensch sich selbst sieht, beispielsweise in einem Spiegel oder durch die Darstellung eines filmischen Schlags ins eigene Gesicht. Schließlich gehen die Skulpturen eine direkte Beziehung zum Publikum ein: Sie senden einen Kuss, machen eine vielsagende Handgeste oder umarmen den Betrachter sogar körperlich.
Have a Royal Winter!
Genießen Sie zahlreiche Winterveranstaltungen, lassen Sie sich in Scheveningen den Wind um die Nase wehen oder bewundern Sie die wunderschön beleuchtete Innenstadt von Den Haag.
- Bezirk
- Scheveningen
- Art der Ausstellung
- Museum
- Sprache
- Kein Niederländisch erforderlich
| Montag |
13:00 – 17:00
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| Dienstag |
10:00 – 17:00
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| Mittwoch |
10:00 – 17:00
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| Donnerstag |
10:00 – 17:00
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| Freitag |
10:00 – 17:00
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| Samstag |
10:00 – 17:00
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| Sonntag |
10:00 – 17:00
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| Kinder von 0 bis 14 Jahren | Frei |
| Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren | € 9,25 |
| Erwachsene | € 22,00 |