Muss sehen

James Turrell - Himmelsgewölbe

Machiel Vrijenhoeklaan 175, 2555 NA Den Haag
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James Turrell - Hemels Gewelf
Eintritt
umsonst
Art von Museum
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James Turrell - Hemels Gewelf
In den Dünen von Den Haag, wo das Licht so fühlbar präsent sein kann, hat Turrell einen Ort eingerichtet, um in den Himmel zu blicken: Hemels Gewelf (Himmelsgewölbe) in Kijkduin. Oben auf einer der Dünen wurde eine Mulde in Form einer 30 Meter breiten und 40 Meter langen Ellipse angelegt. Ein rund fünf Meter hoher Erdwall umgibt die Mulde.

Künstlicher Krater 
Um in diesen künstlichen Krater zu gelangen, steigen Sie zunächst auf einer Holztreppe die Düne hinauf und begeben sich dann durch einen sechs Meter langen Durchgang aus Beton. Die Böschungen an der Kraterinnenseite sind mit Gras eingesät, und in der Mitte steht eine monumentale Bank aus Naturstein, auf der zwei Personen liegen können: um zu sehen, wie der Himmel die Form eines Gewölbes annehmen kann. Auf einer höhergelegenen Düne steht noch so eine Bank, von der aus sich ein Panorama auf das Meer, den Strand und das flache Land in der Ferne bietet. Zum Horizont hin wird das Gewölbe allmählich flacher.

Idee 
Die Idee, James Turrell einzuladen, entstand, als Stroom an den Vorbereitungen für den 1992 in Den Haag abgehaltenen Kongress von The International Federation of Landscape Architecture teilnahm, welcher sich vorgenommen hatte, über das Verhältnis von Landschaftsarchitektur und bildender Kunst zu debattieren. Turrell schlug damals den künstlichen Krater vor. Anfänglich überwog die Skepsis, der Plan schien zu groß, um ausführbar zu sein.