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Ausstellungen

Moshekwa Langa

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Moshekwa Langa
Bezirk
Internationale Zone
Art der Ausstellung
Museum

An einem Ort aufzuwachsen, der auf offiziellen Karten nicht zu finden ist, was macht das mit dir? Der Künstler Moshekwa Langa (Südafrika, 1975) fertigt Zeichnungen, Collagen, Fotos, Gemälde, Videos und Installationen an, durch die sich seine persönliche Geschichte wie ein roter Faden zieht. KM21 präsentiert stolz seine erste große Einzelausstellung in den Niederlanden.

Themen wie Verdrängung, Verdrängung und Identität stehen im Mittelpunkt des poetischen Werks von Moshekwa Langa, der während der Apartheid-Ära in Südafrika aufgewachsen ist – dem System der Rassentrennung zwischen 1948 und 1990. Dies spiegelt sich in mehreren Werken wider, die von Karten und Grundrissen inspiriert sind ; mal organisch und abstrakt, mal sprachlich verwoben. Aber auch die Flüchtigkeit der Sprache spielt eine Rolle.

Langa kehrt für seine Arbeit regelmäßig in seine Heimat zurück, insbesondere in seinen Geburtsort Bakenberg in der Provinz Limpopo, der zu Zeiten der Apartheid nicht auf offiziellen Karten verzeichnet war. Bakenberg bildet unter anderem die Kulisse für Where do I begin, eine Videoarbeit, die den Ankerpunkt der Ausstellung im KM21 bildet. In dem Film geht der Künstler dem Gefühl nach, von einem „nicht existierenden“ Ort zu kommen, wobei der Titel auch auf seine Emigration aus Südafrika verweist. Das Video zeigt die Füße und Unterschenkel von Menschen, die auf einer staubigen Straße nacheinander in einen Bus einsteigen. Unterstützt durch einen sich ständig wiederholenden Ausschnitt aus Shirley Basseys Song Love Story, der eine Welt der Träume und des Glamours heraufbeschwört, zeigen die Bilder langsam einen Schritt nach dem anderen. Der kontinuierliche Verlauf von Bild und Ton zeigt Anfang und Ende als Kreislauf; immer in Bewegung sein.

Neben diesem Video zeigt Langa neue Arbeiten, die er speziell für die Ausstellung geschaffen hat, darunter eine Reihe großformatiger Arbeiten aus Kohle auf Papier. Langa interessiert es, flüchtige Momente oder Ereignisse festzuhalten und Spuren zu hinterlassen. Holzkohle, ein Restholz, dient als Metapher, um etwas nicht mehr Vorhandenes, Vergangenes zu evozieren. Hinzu kommt eine Reihe geometrischer Arbeiten auf Papier, bei denen Schleifpapierlinien an einen Akt des Radierens oder Entfernens erinnern.

Langa arbeitet auch oft mit gefundenen Materialien oder Objekten. Bekannt sind unter anderem seine „Drag Paintings“, für die er Leinwände über die unbefestigten Straßen seiner Heimatregion zog. Die Spuren des Herstellungsprozesses sind so deutlich sichtbar, die Arbeiten sind unpoliert und wirken manchmal fast wie rohe Häute. Deutlich wird dies an den hängenden abstrakten Arbeiten auf Papier, die Langa in einer neuen Installation mit Objekten kombiniert.

Über Moshekwa Langa
Moshekwa Langa lebt und arbeitet in Amsterdam. 2008 war er Resident an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Seine Arbeiten sind weltweit zu sehen und Teil renommierter Sammlungen wie der Tate Modern in London und des MoMA in New York.

Tage und Zeiten

3 September 4 Dezember
Dienstag
11:00 – 17:00
Mittwoch
11:00 – 17:00
Donnerstag
11:00 – 17:00
Freitag
11:00 – 17:00
Samstag
11:00 – 17:00
Sonntag
11:00 – 17:00
Het GEM/Fotomuseum is op alle feestdagen geopend behalve op 25 december.
€ 8,00 - €10,00
Student € 8,00
Normaal € 10,00
t/m 18 jaar Gratis
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